I’m on a boat

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Der Titel dieses Blogeintrages sagt eigentlich schon alles. Wir haben uns recht kurzfristig dazu entschieden, uns für einen halben Tag lang ein kleines Boot zu mieten. Für mich war es das zweite Mal, dennoch werde ich dieses beklemmende Gefühl nicht los, sobald man auf das weite Meer hinausfährt. Vor allem, wenn das zarte Türkis in ein tiefes Dunkelblau wechselt und man weiß, dass unter einem nur das große Nichts wartet. Ich mein, versteht mich nicht falsch, denn ich liebe das Meer, aber anscheinend nur, wenn ich klar auf den Meeresboden sehen kann. 😉 Wir sind also von unserem kleinen Vorort in Budoni bis hin zur Isola Tavolara gefahren, die sehr interessant ist, wenn man deren Geschichte nachliest. Dort konnte man dann mit seinem Boot anlegen und an die Insel schwimmen. Ich hätte gerne mehr Fotos gemacht, gerade von der Insel aus, jedoch konnte man das Land nur von seinem Boot aus erreichen und da wäre meine Kamera wohl baden gegangen. Das Meer an dieser Stelle war so unglaublich tief, aber trotzdem strahlte es in einem wunderschönen Türkis und man konnte bis an den Meeresgrund sehen. So etwas habe ich bisher ganz selten gesehen und eine Kamera kann diesen atemberaubenden Anblick gar nicht wirklich festhalten. Ich hatte gehofft, auch dieses Mal wieder auf Delfine zu treffen, wie bei meinem ersten Mal, doch die ließen sich diesmal nicht blicken. Bei der Fahrt zurück weiß ich gar nicht so recht, ob es so spaßig war, dass ich das gerne noch einmal hätte, oder so sehr Angst hatte, sodass ich hoffe, es nie wieder erleben zu müssen. Es war von einer Sekunde auf die andere, als plötzlich starker Wind einsetzte und wir mit hohen Wellen zu kämpfen hatten. Wir flogen regelrecht durch das Boot und mussten uns an jedem möglichen Seil festhalten, um nicht aus dem Boot zu fallen. Das Wasser peitschte in unsere Gesichter und das halbe Boot stand unter Wasser (Es leben wasserdichte Taschen!). Und ja, ich hatte Angst, dass es mich irgendwann aus dem Boot heben würde und ich inmitten des tiefen dunkelblauen Nichts lande, das mich verschlingen würde und gleichzeitig habe ich so viel gelacht, wie schon lange nicht mehr und konnte endlich jede kleinste Sorge vergessen!

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This time the title says it all. We decided to rent a boat for half of the day. For me it has been the second time now, but nevertheless I get this strange feeling whenever I run in the wide sea. Especially when the turquoise sea turns into a dark blue and you know that the big nothing is waiting underneath of you. Don’t get me wrong, I love the sea, but I have to see what’s underneath me. So we shipped from our town Budoni to Isola Tavolara, a very interesting island, when you read the history. There you can moor your boat and swim ashore. I really wanted to take more photos, especially from the island, but I couldn’t take my camera with me. At this place the sea is so beautiful and although it’s really deep there, it’s so turquoise and you can still look at the ground. I have never seen something like that before and I think the camera couldn’t even catch that breathtaking view. I hoped to see some dolphins again like the first time, but I didn’t see any. Pity! However, best and worst part of it all (both at the same time), was our journey home. Suddenly the wind was so strong and the waves became higher and higher. Our boat was full of water. And yes, I’ve been scared like hell, that I would fall out of the boat and disappear into the dark sea, but though I was laughing like crazy and I got to forget even my smallest worries.

xx  Beatrice
Collage_Boot

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