Summertime Sadness…

Summertime Sadness…

 

…. oder so. Denn rund um diese Zeit, sind wir jedes Jahr aufs Neue irgendwie ein wenig hin und her gerissen. Ein Teil von uns kann sich einfach noch nicht ganz vom Sommer verabschieden. Von den Abenteuern, den Tagen und Nächten am Wasser und stundenlangen Gesprächen, die sich wie eine Sekunde anfühlen. Der andere Teil ist jedoch bereit für Neues.

 

Bereit sich wieder entspannt und aufgeladen mit Inspiration in das nächste Abenteuer zu stützen. Es liegt wahrscheinlich an den zwölf Jahren Schulzeit (und noch ein paar weiteren Uni Jahren), aber für uns beide war der Herbst immer schon DER Abschnitt im Jahr, der Neues verspricht. Aus diesem Grund haben wir wahrscheinlich auch jetzt wieder einen kleinen Neuanstrich für unseren Blog gebraucht, damit der Blog gemeinsam mit uns in den neuen Abschnitt starten und weiterwachsen kann.

Apropos neuer Abschnitt und Start: Natürlich gibt es in unserem Universum auch nicht nur Jahresvorsätze, sondern auch „Herbstvorsätze“.

Vorsatz Nummer 1: Hör mir zu!

…oder besser gesagt, hör dir selbst zu! Viel zu oft sagt dir nämlich dein Körper und dein Geist genau was er braucht, du hörst jedoch einfach nicht hin. Der Rest der Welt ist einfach viel lauter. Die Musik rund um uns herum, sei es Social Media, Netflix oder welche andere Droge ihr euch täglich reinzieht, all diese Dinge sind drei Mal so laut, wie die kleine, zarte Stimme in euch… bis diese kleine Stimme jedoch immer lauter wird. Und immer öfter macht es einfach BUM! Wenn ihr Glück habt ist es nur eine Erkältung, doch ab und zu kommt ihr nicht so leicht davon. Da verschwindet die kleine Stimme, die sagt „hör doch mal auf mich, ich brauche ein wenig Aufmerksamkeit“ und macht plötzlich einer großen, gähnenden Leere platz, die meist nicht aufhört zu wachsen und alles zu verschlingen, was ihr in die Finger kommt.

Falls es dir wie uns geht, ist diese Gefahr leider gerade in den Wintermonaten besonders groß! Zuhören, oder wieder zuhören lernen ist daher ganz oben auf unserer Liste!


Vorsatz Nummer 2: Ordnung ist das halbe Leben

Arbeit, Uni, Freunde, Familie… wir alle wünschen uns doch manchmal Tage, die nicht 24, sondern besser gleich 48 Stunden lang dauern. Und zwischen all diesem hin und her, verrinnen die Tage wie Sand zwischen deinen Fingern! Das schlimmste daran, du lebst nur noch für das nächste Wochenende, den nächsten freien Tag und hast das Gefühl gleichzeitig ausgelaugt zu sein und doch irgendwie nichts wirklich zu erledigen! Unser Gegenmittel: Struktur! Es mag komisch klingen, aber immer, wenn wir es schaffen ein wenig Ordnung (Achtung jedoch auch nicht zu viel) in unser Leben zu bekommen und das fängt schon bei kleinen Dingen wie fixen Lernzeiten für die Uni an, findet auch alles andere plötzlich seinen Platz! Und schon rennt man nicht mehr von A nach B und hat Angst die Hälfte zu vergessen, oder noch viel schlimmer sitzt ständig mit schlechtem Gewissen (weil man könnte ja lernen) bei Treffen mit Freunden oder dem Filmabend mit dem Freund Zuhause.

Vorsatz Nummer 3: Tob dich aus!

Wann sind wir eigentlich alle Opfer des Contents geworden? Kannst du dich erinnern, wann du dich zuletzt hingesetzt hast, und etwas geschrieben hast, gezeichnet oder gebastelt – einfach nur um des Tun Willens. Ohne zu wissen wo die Reise hingeht, oder was am Ende genau herausschaut bzw. das Ganze am Ende einer Qualitätsprüfung zu unterziehen. Die eigene Kreativität laufen zu lassen, ohne dem Zweck unterfangen zu ein – am Ende „Content zu produzieren“. Der letzte unserer Vorsätze ist daher im Grunde recht einfach und doch gar nicht so leicht: Wir wollen versuchen unsere eigenen Grenzen zu testen und gleichzeitig hinter uns zu lassen. Unsere kreative Komfortzone zu verlassen, denn irgendwie war die sowieso langsam schon viel zu fade und uns einfach mal wieder ein wenig auszutoben, auch wenn das heißt wir sitzen am Beginn erst Mal stundenlang vor einer leeren Seite, stehen vor der leeren Leinwand oder wandern mit unserer Kamera ohne Ziel umher bis uns die Muse küsst! 😉

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