Travel Diary – A Journey through Corsica

Travel Diary – A Journey through Corsica

Travel Diary – A Journey through Corsica

 

Besser spät als nie kommt mein Beitrag zu meiner Reise nach Korsika. Dass wir uns entschieden haben nach Korsika zu fahren, war relativ spontan. Wie viele von euch wissen, fahren wir fast jedes Jahr nach Sardinien. Doch diesmal wollten wir auch was anderes sehen und da Korsika ja die Insel vor Sardinienist, hat sich das einfach so gut ergeben. Und gleich zu Beginn kann ich euch nur eines sagen: Korsika wird mich auf jeden Fall wieder sehen!

 

Insgesamt waren wir fünf Tage auf Korsika. Als erstes sind wir mit dem Auto nach Italien gefahren, um genau zu sein nach Livorno. Von dort haben wir die vierstündige Fähre nach Bastia genommen. Bastia ist die Hauptstadt von Korsika, in der wir leider viel zu wenig Zeit hatten. Das Einzige, das wir von Bastia gesehen haben, war der große Hauptplatz am Hafen und ein paar süße Seitengassen, als wir auf der Suche nach unserem Auto waren. Insgesamt haben wir vielleicht zwei Stunden in Bastia verbracht. Doch schon in Bastia ist mir die Freundlichkeit der Franzosen aufgefallen – genau so wie die teuren Preise, was das Essen gehen (oder Lebensmittel allgemein) oder Benzin angeht.

 

Danach ging es weiter die Ostküste entlang in Richtung Lecce –denn dort war unser kleines Apartment. Von dort aus war es nicht weit bis nach Porto Vecchio. Porto Vecchio ist die drittgrößte Stadt auf Korsika und ich glaube das Zentrum des Tourismus. Die Stadt liegt auf einem Hügel am inneren Ende des tief acht Kilometer langen Golfs von Porto-Vecchio und besteht aus der von einer Festung umschlossenen Altstadt. Ihr könnt mir glauben, dort gibt es so viele wunderschöne Buchten mit weißen Sandstränden. Obwohl wir Anfang Juli dort waren, hat es bereits von Touristen nur so gewimmelt. Doch bei diesen Stränden nicht sonderlich verwunderlich.

Jedoch der Höhepunkt auf Korsika war für mich persönlich Bonifacio. Bonifacio ist berühmt für seine steilen Felsen aus weißem Kalk. Doch nicht nur ist die Altstadt berühmt für seine Lage oder den Ausblick –gerade die Geschichte ist es, die Bonifacio für mich so besonders gemacht macht. Die mittelalterliche Stadt geht auf eine Gründung des toskanischen Markgrafen Bonifacio im Jahr 833 zurück. Die Lage an der Meerenge zwischen Sardinien und Korsika und der sichere Hafen machten die Stadt immer wieder zum Zentrum kriegerischer Auseinandersetzungen, wodurch die Stadt im Laufe der Jahrhunderte zu einer massiven Festung mit Zitadelle ausgebaut wurde. Am meisten beeindruckt hat mich die Königstreppe “Escalier du Roi d’Aragon”, eine steil in den Felsabhang gehauene Treppe. Mit ihren 187 Stufen (die sehr hoch und rutschig sind) und einer Neigung von 45 Grad besagt die Legende, dass sie in einer einzigen Nacht von Truppen des Königs von Aragon Alfons V. nach der Belagerung von Bonifacio 1420 in den Felsen gehauen worden sei. Wenn man durch die Gassen Bonifacios spaziert, fühlt es sich an als wäre man in der Zeit zurück versetzt worden.

Ich kann euch nur empfehlen einmal nach Korsika zu reisen. Für mich war es bestimmt nicht das letzte Mal, denn nachdem wir die Ostküste entlang gefahren sind, möchte ich unbedingt in den Westen mit Calvi oder Ajaccio fahren, um mir das Geburtshaus von Napoleon anzusehen. Wie ihr seht, ist Korsika das perfekte Reiseziel, wenn ihr Strandurlaub mit ein bisschen Geschichte und Kultur haben wollt.

1 Comment

  • 3 Wochen ago

    die bilder sind so so schön! steht auch auf meiner travel liste!!! war dort als ich noch so klein war, kann mich kaum erinnern :))) xx

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