Freundschaft auf den ersten Blick

Freundschaft auf den ersten Blick

Freundschaft auf den ersten Blick

 

„Jasmin, halt endlich mal den Mund.“ Das war einer der ersten Sätze, die Beatrice Jasmin quer über die Klasse im Jahr 2007 an den Kopf geworfen hat. Zu ihrer Verteidigung, Jasmin hat zu dem Zeitpunkt aus Trotz im September schon zum vierten Mal lauthals „Jingle Bells“ angestimmt, einfach nur um bestimmte Klassenkollegen oder Professoren (so genau wissen wir es auch nicht mehr genau) zu nerven. Ja, man kann vielleicht viel Positives über unsere Freundschaft sagen, aber „Liebe auf den ersten Blick“ war es nicht gerade. Das lag aber vielleicht auch daran, dass wir in der Hälfte unserer Zeit im Gymnasium plötzlich in völlig neue Klassen geworfen wurden und auch so einige Lehrer mit bissigen Kommentaren diese Umstellung nicht so einfach gestaltet haben.

Gut vier Jahre hat es dann eigentlich gedauert, bis wir uns besser angefreundet haben – aber ein Gespann wurden wir eigentlich erst nach der Schule in 2010. Und ziemlich schnell haben wir dann einige Abende lieber stundenlang in der Bar mit Quatschen verbracht, als in der stickigen Disko abzutanzen. Irgendwo zwischen der gemeinsamen Liebe zu Kaffee, London, einer etwas längeren Phase des Schwärmens für eine gewisse Boyband (ja, wir waren alle mal jung) hieß es dann: Wir gegen den Rest der Welt.

Das eigentliche Abenteuer hat aber erst so richtig in den letzten zwei Jahren angefangen. Wir sind endgültig erwachsen geworden, haben uns verliebt, sind in unsere ersten eigenen Wohnungen gezogen und hatten immer eine Gewissheit: Dass da jemand ist, der einen unterstützt. Egal ob man zahlreiche Wände gemeinsam streicht, in einer leeren Wohnung zu lauter Musik tanzt, oder immer ein offenes Ohr für die kleinen Stolpersteine und alltäglichen Hürden der jeweiligen Beziehung hat.

Auch wenn wir nie gedacht haben, dass wir mal so viel gemeinsam erleben werden, war uns Eines von Anfang an klar. (So abgedroschen es auch klingt.) Qualität geht immer vor Quantität. Und eine Freundin zu haben, die einen wie eine Schwester oder Seelenverwandte durchs Leben begleitet, ist besser als 1.000 andere. Je älter, oder eher je reifer wir werden trifft das aber nicht nur auf Freundschaften zu, sondern auch die Dinge, die wir wertschätzen: Ein Kleidungsstück, ein Parfum, ein Buch oder Schmuck. Was uns früher noch oft nur für ein paar Wochen begeistert hat, wurde schnell ausgetauscht und ist manchmal sogar noch schneller schon gebraucht und abgenutzt gewesen. Jetzt aber setzten wir lieber auf ein paar wenige, elegante und am besten gleichzeitig zeitlose Schätze und pflegen diese aber dafür mit viel Liebe, damit sie uns so lange wie möglich auf unserem Weg begleiten können. Und was gibt es Zeitloseres als ein dezentes Paar Ohrringe oder ein filigraner Ring, den man jeden Tag tragen kann. Manchmal ist weniger einfach doch mehr (vor allem wenn es mit Diamanten ein wenig mehr Glanz bekommt 😉 ). Ihr sucht selbst noch nach dem kleinen, gewissem Etwas, hier haben wir zusammen mit Thomas Sabo noch ein wenig Inspiration für euch!

In freundlicher Zusammenarbeit mit Thomas Sabo

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