Wanderziele in Wien Umgebung

Wanderziele in Wien Umgebung

Wanderziele in Wien Umgebung

And into the forest I go to lose my mind and find my soul. Manchmal hat man das Gefühl, dass einem bei all dem Alltagsstress die Decke über dem Kopf zusammen bricht. Man fühlt sich gefangen in seinen eigenen vier Wänden und kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. Es ist nicht immer leicht für dieses Gefühl einen Ausweg zu finden, aber ich bin froh, dass ich einen Weg gefunden habe, um diese Gedanken beiseite zu schieben. Manchmal reicht ein kleiner Spaziergang, bei dem ich frische Luft atmen kann, oder, wenn etwas schwerer auf meiner Seele lastet, kann es auch mal eine kleine Wandertour von ein paar Stunden werden. Heute möchte ich euch ein paar persönliche Wanderziele zeigen, die nicht weit von Wien entfernt sind und somit ein gutes Ziel darstellen, wenn man dem Trubel der Stadt entfliehen möchte.

Da mein Freund in Wiener Neustadt lebt und die Hohe Wand lediglich 15 Minuten davon entfernt ist, steht die Hohe Wand als Wanderziel unangefochten auf Platz 1. Dabei spielt es keine Rolle, ob man im Sommer oder im kalten Winter vorbeischaut, ein Besuch lohnt sich immer wieder und man entdeckt jedes Mal etwas Neues. Es gibt längere Routen zum Wandern, wer aber nur ein bisschen etwas „anderes erleben mag“ kann auch einfach nur den Skywalk besuchen. Und wer ein bisschen seelischen Frieden sucht, kann zum Tierpark gehen und dort ein paar Häschen streicheln oder Schafe füttern.

Die Burg Seebenstein, ebenfalls ungefähr 15 Minuten von Wiener Neustadt entfernt, bietet neben Wanderouten auch ein bisschen Kultur und Geschichte. Dort befindet sich in einem Naturpark auch der sogenannte „Türkensturz“, eine steile Felswand und Ruine, die ein beliebtes Ausflugsziel ist. Hier spielt es ebenfalls keine Rolle, ob es Sommer oder Winter ist, der Naturpark bietet immer eine schöne Abwechslung.

Die Myrafälle (eine Wasserklamm in Muggendorf) sind das Ziel mit den schönsten Erinnerungen für mich. Die Myrafälle waren das erste gemeinsame Ausflugsziel an dem mich mein Freund „entführt“ hat, als wir uns kennengelernt haben. Es war ein warmer Herbsttag und die Wälder waren in wunderschöne Farben getaucht. Der Weg bis ganz nach oben ist ein richtig schönes Erlebnis, aber zerrt auch ein bisschen an den Kräften, da es zeitweise sehr steil nach oben geht. Auch würde ich die Myrafälle nur zu wärmeren Jahreszeiten empfehlen, da die Stiegen nach oben sonst sehr rutschig sein können.

Ein weiteres Ziel in der Umgebung ist der Schneeberg. Bisher habe ich den Schneeberg nur einmal besucht. Um auf den Schneeberg zu gelangen, fährt man mit der sogenannten „Salamanderbahn“ oder Schneebergbahn, die immer gut besucht ist und wofür man die Karten lieber vorher bucht. (Man kann natürlich wandern, aber der Weg hinauf ist doch eher für geübte Wanderer) Der Ausblick von oben ist atemberaubend und auch dort bieten sich kleine Wanderouten, die man begehen kann. Die Schneebergbahn ist leider auch zeitlich begrenzt und fährt nicht den Winter über zum Berg.

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