Meine besten Reisetipps für jedes Budget

Meine besten Reisetipps für jedes Budget

Meine besten Reisetipps für jedes Budget

 

Jeder, der mich kennt, kann euch bestimmt Folgendes bestätigen: Reisen ist meine größte Leidenschaft. Ich weiß, ich weiß erzähl uns mal was Neues, wem geht es nicht so – aber mal ehrlich, ich kriege vom Reisen einfach nie genug. Je älter ich werde, umso weniger Zeit bleibt dafür leider jedoch. Das Gute daran, ich habe dafür mehr Geld für meine Reisen zur Verfügung. Um alle meine Reisen unter einem Hut zu bekommen (dieses Jahr bin ich am Ende doch auf 12 verschiedene Destinationen gekommen), mussten mein Freund und ich trotzdem etwas kreativ werden und haben gelernt jeden Euro optimal „einzusetzen“. Damit auch alle unter euch, mit einem kleineren Budget die Welt erkunden könnt, teile ich heute mit euch meine aller wichtigsten Tipps und Tricks (abseits der Nutzung von bekannten Seiten wie Urlaubsguru, Expedia & Co).

Bevor es losgeht möchte ich nur kurz anmerken, dass ich mir bewusst bin, dass ich dieses Jahr zu viel geflogen bin. Daher ist einer meiner „Reisevorsätze“ für das nächste Jahr weniger Flüge generell, wenn ich aber dennoch in den Flieger steigen „muss“ (was einem bei manchen Destinationen einfach nicht erspart bleibt), dann hauptsächlich mit Direktflügen – die meisten Emissionen werden nämlich beim Start- und Landeflug ausgeschüttet- und dem zusätzlichen Kauf von CO2 Zertifikaten, um den Ausschuss auszugleichen.

Die Reise

Solange ihr nicht an fixe Ferienzeiten gebunden seid, habt ihr eigentlich schon den Jackpot geknackt. Die günstigsten Angebote (und ruhigsten Urlaubsorte, oder zumindest ruhigeren Orte) findet ihr nämlich zwischen Februar und Ende Mai, sowie von September bis November. Warum das so ist, ist eigentlich klar – auch das Reisen richtet sich klassisch nach Angebot und Nachfrage – wie sehr Preise variieren können, könnt ihr am besten sehen, wenn ihr versucht ein Hotel (egal wo) für Silvester zu buchen…

Falls ihr euch nun ein Datum im Zeitraum der „Randmonate“ ausgesucht habt, gibt es noch zwei Dinge, die dabei helfen die Kosten möglichst gering zu halten. Nummer 1: Früh buchen! Grundsätzlich heißt es die Preise sind entweder sechs Monate oder lediglich 30 Tage vor Urlaubsbeginn am Niedrigsten, meiner Erfahrung nach schlägt jedoch nichts den „Frühbucherbonus“ (außer ihr seid extrem flexibel, dann könnt ihr auch Last – Minute richtige Schnäppchen ergattern). Apropos flexibel, da wären wir schon bei Nummer 2: Ein wenig Flexibilität was die Reisezeit angeht (also ein paar Tage früher oder später) hilft natürlich auch, Geld zu sparen. Dafür findet ihr aber auch auf diversen Flug- oder Hotelbuchungsseiten wie booking.com den Button +/- 1,2,3 Tage, der einem die Suche wesentlich erleichtert.

Das Hotel

Das es Seiten wie Airbnb oder Booking.com gibt, brauche ich euch wahrscheinlich nicht erklären. Aber wer denkt, dass er hier die allerbesten Deals bekommt, kann sich manchmal täuschen. Seiten wie Booking.com verlangen nämlich 10-15% des Buchpreises (also des Geldes, dass ihr für ein Hotelzimmer hinlegt) von den Hotelbesitzern als Kommission. Gleichzeitig dürfen alle Hotels, die auf Booking.com vertreten sind, keinen günstigeren Preis auf ihrer Homepage ausschreiben. Um diese Kommission jedoch zu umgehen bieten viele Hotels einem bei einem persönlichen Telefonat oft Angebote und Rabatte an, die ihr so nicht finden würdet. Ein kurzes Telefonat lohnt sich hier daher in den meisten Fällen.

Auch gut zu wissen: Die günstigste Nacht in den meisten Hotels ist oft Sonntag. Da viele Reisende oft Sonntag bereits abreisen und Geschäftsreisen eigentlich erst mit Montagabend spannend werden für Hotels. Warum also nicht mal den Urlaub bis Montag verlängern?

Vor Ort

Nachdem ihr bereits bei allgemeinen Reisekosten und der Hotelwahl eingespart habt, wäre es doch schade, wenn jetzt unzählige Euro für Wasser ausgebt. Ohne meine wiederverwendbare Edelstahflasche gehe ich daher weder Zuhause noch auf Reisen raus. Das besten daran, ich spare nicht nur eine Menge Geld, sondern Berge an Plastik. Natürlich gibt es immer noch genug Destinationen, in denen es vor Ort kein trinkbares Leitungswasser gibt, dennoch könnt ihr auch hier zumindest an kleinen Falschen sparen. Übrigens gibt es auch Apps wie „Tap“, die euch überall in der Welt anzeigen, wie weit die nächste Trinkwasserleitung entfernt ist.

Sparen ohne wirklich zu sparen geht übrigens auch beim Essen. Denn gerade zur Mittagszeit findet man unzählige 2-  oder sogar 3-gängige Mittagsmenüs die preislich wesentlich günstiger als die meisten Gerichte um die Abendzeiten sind, aber weder bei der Qualität noch in der Menge leiden.

$, $, $

Um euch ungefähr einen Überblick dafür zu verschaffen, wie viel euch eine Reise vor Ort kosten wird – also wie teuer Restaurants etc. in dem Urlaubsland allgemein sind – könnt ihr auch auf dieser Seite den Lebenskostentindex des Ziellandes mit dem eigenen Land vergleichen, um ein Gespür für zu bekommen, wie teuer Dinge im Vergleich zu sonst sein werden.

Mein letzter Tipp ist eine Neuentdeckung für uns beide. Wer kennt es nicht, entweder die Wechselstube oder die eigene Bank, verrechnen einen wesentlich schlechteren Kurs als auf der Börse oder es fallen zusätzlich Gebühren an? Seit unserer letzten Reise haben wir Online Banken wie Revolut oder Transferwise probiert und bis jetzt ohne Probleme die meisten Pfund, Dollar oder auch Schekel für unsere Euros rausgeholt.

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